Grossmamas Chopin – Lesung 21.2. um 15 Uhr, Frankfurt/O., Block O

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Grossmamas Chopin
Grossmamas Chopin - Zeichnung von Marzena Grzybowska.

Buchlesung am 21. Februar 15 Uhr in Frankfurt/Oder, Block O, Karl-Marx-Str. 182

Ich halte mein Buch in den Händen! Das ist ein großer Moment, den man kaum beschreiben kann: Das ist Freude, Erfolg und Auszeichnung für die Bemühungen über Jahre.

Ich hatte nicht vor, ein Buch zu schreiben, aber immer davon geträumt. Vor einigen Jahren übertrug ich ein Buch von Dorota Terakowska aus dem Polnischen ins Deutsche (Im Kokon). Das war ein Erlebnis, aber jenes Gefühl kann man nicht mit dem vergleichen, was ich jetzt habe.

Ein kleines Wunder

So viele Jahre Polnisch lerne ich schon Polnisch. In den verschiedensten Kursen schrieb ich ab einem bestimmten Moment kurze Erzählungen. Als Übung. Die Themen waren verschieden, aber immer verbunden mit den deutsch-polnischen Beziehungen. Ich schrieb sie nicht, um sie zu veröffentlichen. Aber als ich schon Material für das Buch sammelte, passierte ein kleines Wunder.

Ich fragte eine Dozentin von der Universität in Potsdam, ob sie meine Erzählungen lesen könnte. Es ging mir vor allem um die abschließende Korrektur. Ich habe mich immer bemüht, fehlerfrei zu schreiben, was mir nie gelungen ist, weswegen so eine Person wie Dorota sehr wichtig war.

Etwas war hier faul

Ich schickte ihr alle meine Texte, in der Summe waren es zehn. Später erhielt ich ihre Antwort, nur wunderte es mich, dass ich nicht zehn, sondern elf Texte zurück erhielt. Wie war das möglich?

Ich prüfte meine Mail an Dorota, aber sie war vollkommen in Ordnung. Zehn Texte waren angehängt. So verglich ich meine Texte mit denen, die ich von Dorota zurück erhielt. Irgend etwas war hier faul!

Das hatte ich wirklich erlebt!

So begann ich die eigenen Texte zu lesen. Von „Chopin“ bis „Umgekehrt“. Der Letztere war der elfte Text, den es vorher nicht gab. Da erinnerte ich mich. Das war der mit dem Typ, der den Wodka so mochte und mit der Hand über meine Knie wanderte und mir durch den ganzen Wald hinterher rannte. Das hatte ich wirklich irgendwann erlebt. Ehrlich!

Beim Lesen entstand die ganze Geschichte erneut vor meinen Augen - als ob es gestern gewesen wäre. Den Text schrieb ich vielleicht vor zehn Jahren, als ich noch zum Unterricht in die Privatschule von Dorota in Berlin ging. Lange hatte ich an diese Geschichte nicht mehr gedacht, aber Dorota hatte sie die ganze Zeit in ihrem Computer aufbewahrt. Super!

Zehn plus eins

Dadurch gibt es nun elf in meinem Buch. Alle Texte beruhen auf einer wahren Geschichte, sind aber dennoch keine Dokumentation, sondern Literatur. Dazu gibt es dir tollen Zeichnungen von Marzena Grzybowska. Ich lernte sie durch meinen Videoblog auf Youtube kennen (www.youtube.com/c/AndreaMuellerNiemkakochaPolske) Sie hat einen äußerst interessanten Stil, und ich bin sehr glücklich, dass sie sich sofort bereit erklärte, mein Buch zu illustrieren.

Nun ist das Buch da! Wie das Buch von Terakowska ist es im Treibgut-Verlag in Berlin erschienen. Ich lade Sie herzlich ein, es zu lesen – auf Deutsch und auf Polnisch, schließlich habe ich es in beiden Sprachen geschrieben.

In Deutschland kann man das Buch direkt bei mir über (NiemkakochaPolske@gmail.de) bestellen sowie im Treibgut-Verlag (treibgut-verlag.de) sowie Online.

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