Lecker: Erster Literatur-Brunch im Goethe-Institut Krakau

Andrea-Yvonne Müller las gemeinsam mit Agnieszka Koryczan und Katia Jaszczuk aus ihrem Buch "Grossmamas Chopin - Chopin Babci" vor mehr als 50 Gästen

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Andrea-Yvonne Müller und Katja Jaschczuk
Andrea-Yvonne Müller mit Katja Jaschczuk vom Goethe-Institut in Krakow im Gespräch beim Literaturbrunch zu "Grossmamas Chopin - Chopin Babci"

„Ist das eine Hochzeit?“, fragte Slawka Walczewska. Sie war überrascht, als sie am Sonntag das Goethe-Institut in Krakau betrat. Hier fand zum ersten Mal ein Literatur-Brunch statt. Es gab ein reichlich gedecktes Büfett und Literatur. 

Lesung im Trio

Dieses Mal war Andrea-Yvonne Müller Gast im Institut. Gemeinsam mit Agnieszka Koryczan und Katia Yashchuck las sie Texte aus ihrem Buch „Grossmamas Chopin – Chopin Babci“. Es versammelt elf Erzählungen, die sie auf Deutsch und Polnisch geschrieben hat.  Alle beruhen auf wahren Erlebnissen!

Willkommen im Goethe-Institut

Roland Schmidt, der im Krakauer Goethe-Institut verantwortlich ist für die Spracharbeit, Renata Krajewska-Markiewicz, die ebenfalls in dieser Abteilung tätig ist, und Katia Yashchuk, derzeit hier Praktikantin, hatten diesen Literatur-Brunch vorbereitet. „Ich habe die Hoffnung, dass mit diesem Treffen viele Leute den Weg in das Goethe-Institut am Hauptmark in Krakau finden werden, die Deutsch lernen möchten“, sagte er. Seine Worte wurden von Wojciech Dzido (ebenfalls vom Goethe-Institut) ins Polnische übersetzt, der hervorragend Deutsch und Polnisch spricht.

Unter den Gästen war auch Eliza Borg

Zum ersten Literatur-Brunch sind mehr als 50 Gäste aus Krakau und Umgebung gekommen. Einige waren gar aus Hamburg in Deutschland angereist, aus Weißrussland oder Bulgarien. Eliza Borg war aus Warschau angereist. Sie ist eine sehr bekannte Übersetzerin von deutscher Literatur ins Polnische. 2017 wurde sie mit dem Dedecius-Preis ausgezeichnet.

Bevor die eigentliche Lesung anfing, bedienten sich die Gäste am Büfett, das das Goethe-Institut spendiert hatte. Das war wirklich sehr lecker!

Dank an ehemalige Lehrerinnen

Dann las Andrea-Y. Müller erstmals auch das Vorwort ihres Buches, denn einige der Lehrerinnen waren gekommen, bei denen sie Polnisch lernte und denen sie hier ausdrücklich dankte. Es waren Ola Goldyn, Katarzyna Hoffmann und Aneta Kawa von der Schule Varia in Krakow gekommen sowie Ania Surowiec. „Ihnen allen verdanke ich, dass ich jetzt fließend Polnisch spreche“, sagte die Autorin. 

Pause zwischen zwei Erzählungen

Gemeinsam mit Agnieszka Koryczan, mit der sie seit anderthalb Jahren ein Sprachtandem führt, und Katia Yashchuk las sie dann zwei ihrer Erzählungen – „Gerade eben“ und „Umgekehrt“. Dazwischen war eine Pause für Kaffee, einen Imbiss und Gespräche mit der Buchautorin. Krzysztof Koryczan verkaufte derweil Bücher samt Widmung von Andrea-Yvonne Müller.

Schließlich war Zeit für Fragen. Katia Yashchuck hatte ein kurzes Interview vorbereitet. Anschließend konnte das Publikum seine Fragen stellen.

Deutsch-polnisches Projekt

Nach gut drei Stunden neigte sich der erste Literatur-Brunch am Krakauer Goethe-Institut seinem Ende. Andrea-Yvonne Müller zeigte sich zufrieden. Sie sagte: „Es geht mir gerade darum, dass wir aus meinem Buch gemeinsam lesen, denn es ist ein deutsch-polnisches Projekt.“

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